IMIT

Institut für Musik, Imagination und Therapie

in Berlin (IMIT)

Stand 2021

Der besseren Lesbarkeit wird im Folgenden nur die weibliche Geschlechtsbezeichnung verwendet. Es sind jedoch immer alle anderen mit gemeint.

Das 2001 gegründete Institut für Musik, Imagination und Therapie in Berlin (IMIT) ist ein privatrechtliches Institut der beruflichen und speziellen Weiterbildung in einer musikimaginativen Psychotherapie: Guided Imagery and Music nach Helen Bonny (BMGIM) und musikimaginativen Methoden (MiMe). BMGIM ist eine musikzentrierte, integrative, tiefenpsychologisch und psychodynamisch fundierte Methode, die in den USA von Helen Bonny begründet wurde und weltweit bekannt geworden ist. Das Spektrum von GIM umfasst ressourcenorientierte und supportive musikimaginative Methoden (MiMe) sowie BMGIM als dyadische musikzentrierte integrative  psychotherapeutische Methode (auch die Bonny Methode genannt). Letztere hat das Ziel, selbstorganisatorische Kompetenzen der Klientin und seelische Transformationsprozesse anzuregen und weiter zu entwickeln. 

Die Weiterbildung findet in drei Stufen – Grund-, Mittelstufe und Oberstufe- statt, wobei die Grund-und Mittelstufe mit drei Modulen sich auf die Vermittlung musikimaginativer Methoden (MiMe) konzentriert und mit einem Zertifikat abschließt und die Oberstufe mit 4 weiteren Modulen Guided Imagery and Music nach Helen Bonny lehrt und mit der Graduierung abschließt. Auf Grund ihres psychotherapeutisch hoch wirksamen Potenzials darf die Bonny Methode nur von zertifizierten BMGIM Therapeutinnen angewendet werden.

IMIT ist sowohl von der Deutschen Musiktherapeutischen Gesellschaft (DMTG) akkreditiert, (Teilnehmerinnen der Weiterbildung erhalten Fortbildungspunkte der DMTG) als auch  von der „Ständigen Ausbildungsvertretung der Privatrechtlichen Musiktherapieausbildungen“ (SAMT) sowie von der internationalen Association for Music and Imagery (AMI) und der European Association of Music and Imagery (EAMI).

Das Institut wird geleitet von Prof. Dr. Isabelle Frohne-Hagemann. Weitere Lehrtherapeutinnen für Guided Imagery and Music (die Bonny Methode) und musikimaginativen Methoden (MiMe) am IMIT sind Dipl. Musiktherapeutin Christina Herold, Berlin; Dr. Ruth Hertrampf, Frankfurt; Doris Mäder-Güntner, klinische Musiktherapeutin, MAS ZHdK (Zürcher Hochschule der Künste) und Dipl. Mal- und Kunsttherapeutin, CH-Baden; sowie Christa Steingruber, klinische Musiktherapeutin, MAS ZHdK (Zürcher Hochschule der Künste), CH-Morges  und Prof. Hans Peter Weber, CH-Basel.

Die Weiterbildungen des IMIT finden zurzeit in Berlin und  in der Schweiz statt.

 

1. Weiterbildung in „Guided Imagery and Music nach Helen Bonny“  (BMGIM)

2. ZertifikatskursMusikimaginative Methoden“ (MiMe)

Die Aufnahmevoraussetzungen richten sich nach den Ausbildungsstandards der European Association for Music and Imagery (EAMI). Über die Eignung von TeilnehmerInnen in die beiden Weiterbildungen entscheidet die Kursleitung in einem Eignungsinterview und 1- 2 Probesitzungen bei GIM TherapeutInnen des IMIT.

 

Übersicht über die Weiterbildungsformate von GIM

  1. Die Weiterbildung in derMethode Guided Imagery and Music nach Helen Bonny (BMGIM) 

Guided Imagery and Music (BMGIM) ist eine musikzentrierte, integrative, tiefenpsychologisch und psychodynamisch fundierte Methode imaginativer Psychotherapie. Sie wurde in den USA von Helen Bonny begründet und ist weltweit bekannt geworden. Sie wird von uns als spezifische Zusatzqualifikation für ausgebildete und erfahrene psychotherapeutisch tätige TherapeutInnen  angeboten. Die Inhalte der Weiterbildung werden auf den folgenden Seiten näher beschrieben.

Die Weiterbildung umfasst drei Phasen über 3 Jahre (228 Unterrichtseinheiten a 45 Minuten) plus Lehrtherapie, Supervision, Eigenstudien, klinische Arbeit.

Es können über die Deutsche Musiktherapeutische Geselschaft (DMtG e.V.) 228 Fortbildungspunkte gesammelt werden.

2. Der Zertifikatskurs „Musikimaginative Methoden“ (MiMe)

Der Einsatz Musikimaginativer Methoden (MiMe) ist eine  Alternative zum Einsatz der Bonny Methode, wenn TherapeutInnen in Kliniken mit psychisch oft schwer kranken Menschen arbeiten, für die die aufdeckende Arbeit mit der Bonny Methode  noch zu herausfordernd ist. Der Einsatz musikimaginativer Methoden kann auf die Arbeit mit der Bonny Methode vorbereiten und auch in der Arbeit mit Gruppen angewendet werden. MiMe unterstützen mit Hilfe von Musik wichtige Lernprozesse, um beispielsweise die Körperwahrnehmung und Achtsamkeit zu fördern, die Erlebnisfähigkeit erweitern, Kreativität und Fantasie anzuregen, Mentalisierungprozesse zu unterstützen und die emotionale Differenzierungs- und Regulierungsfähigkeit zu fördern.

Die Weiterbildung umfasst 3 bis 4 Module über etwa 1,5 Jahre mit insgesamt 90 Seminarstunden. Die Weiterbildung ist von der Deutschen Musiktherapeutischen Gesellschaft e.V. (DMtG) zertifiziert. Es können für den MiMe Zertifikatskurs 120 Fortbildungspunkte gesammelt werden.

Das IMIT ist Mitglied der Ständigen Ausbildungsleiterkonferenz der privatrechtlichen musiktherapeutischen Studiengänge, „SAMT“. Studierende der privatrechtlichen Studiengänge in der SAMT erfüllen die Anwartschaft zum „zertifizierten Musiktherapeuten“ der DMtG.

IMIT kooperiert auch mit Weiterbildungsinstituten für BMGIM, die Mitglied der European Association for Music and Imagery (EAMI) oder der AMI sind.

Eine Liste von GIM TherapeutInnen, TrainerInnen für Musikimaginative Methoden (MiMe) LehrtherapeutInnen und SupervisorInnen, die im IMIT ausgebildet wurden finden finden Sie auf dieser Website unter „GIM-Therapeutinnen“.

Weitere Informationen unter info<at>frohne-hagemann.de

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