IMIT

Institut für Musik, Imagination und Therapie

in Berlin (IMIT)

Stand Februar 2019

 

Das 2001 gegründete Institut für Musik, Imagination und Therapie in Berlin (IMIT) ist ein privatrechtliches Institut der beruflichen und speziellen Weiterbildung in Guided Imagery and Music (GIM), einer musikimaginativen Psychotherapie. GIM ist eine musikzentrierte, integrative, tiefenpsychologisch und psychodynamisch fundierte Methode, die in den USA von Helen Bonny begründet wurde und weltweit bekannt geworden ist. Das Spektrum von GIM umfasst ressourcenorientierte und supportive musikimaginative Methoden (MiMe) sowie GIM als dyadische musikzentrierte integrative  psychotherapeutische Methode (die Bonny Methode). Letztere hat das Ziel, selbstorganisatorische Kompetenzen der Klientin Der besseren Lesbarkeit wird nur die weibliche Geschlechtsbezeichnung verwendet. Es sind jedoch immer alle anderen mit gemeint.] und seelische Transformationsprozesse anzuregen und weiter zu entwickeln.

Die Weiterbildung findet in drei Stufen – Grund-, Mittelstufe und Oberstufe- statt, wobei die Grund-und Mittelstufe mit drei Modulen sich auf die Vermittlung musikimaginativer Methoden (MiMe) konzentriert und mit einem Zertifikat abschließt und die Oberstufe mit 4 weiteren Modulen Guided Imagery and Music nach Helen Bonny lehrt und mit der Graduierung abschließt. Auf Grund ihres psychotherapeutisch hoch wirksamen Potenzials darf die Bonny Methode nur von zertifizierten GIM Therapeutinnen angewendet werden. Beschreibung der Oberstufe siehe Extrablätter.

IMIT ist sowohl von der Deutschen Musiktherapeutischen Gesellschaft (DMTG) akkreditiert, (Teilnehmerinnen der Weiterbildung erhalten Fortbildungspunkte der DMTG) als auch  von der „Ständigen Ausbildungsvertretung der Privatrechtlichen Musiktherapieausbildungen“ (SAMT) sowie von der internationalen Association for Music and Imagery (AMI). Nach dem aktuellen Formierungsprozess der European Association of Music and Imagery (EAMI) wird das Institut auch die europäische Akkreditierung beantragen.

Das Institut wird geleitet von Prof. Dr. Isabelle Frohne-Hagemann. Weitere Lehrtherapeutinnen für Guided Imagery and Music (die Bonny Methode) und musikimaginativen Methoden (MiMe) am IMIT sind Dorothea Dülberg, MA, Soest;  Dipl. Musiktherapeutin Christina Herold, Berlin; Dr. Ruth Hertrampf, Frankfurt; Doris Mäder-Güntner, klinische Musiktherapeutin, MAS ZHdK (Zürcher Hochschule der Künste) und Dipl. Mal- und Kunsttherapeutin, CH-Baden; sowie Christa Steingruber, klinische Musiktherapeutin, MAS ZHdK (Zürcher Hochschule der Künste), CH-Morges  und Prof. Hans Peter Weber, CH-Basel.

Die Weiterbildungen des IMIT finden zurzeit in Soest (NRW) und ab 2020 auch in der Schweiz statt.

 

1. Weiterbildung in „Guided Imagery and Music nach Helen Bonny“ bzw. „The Bonny Method of Guided Imagery and Music“ (GIM)

2. ZertifikatskursMusikimaginative Methoden“ (MiMe)

Die Aufnahmevoraussetzungen richten sich nach den Ausbildungsstandards der European Association for Music and Imagery (EAMI). Über die Eignung von TeilnehmerInnen in die beiden Weiterbildungen entscheidet die Ausbildungsleitung in einem Eignungsinterview und nach Probesitzungen bei GIM TherapeutInnen des IMIT.

 

Übersicht über die Weiterbildungsformate von GIM

1.Die Weiterbildung in der Bonny Methode Guided Imagery and Music (die Bonny Methode) 

Guided Imagery and Music (die Bonny Methode) ist eine musikzentrierte, integrative, tiefenpsychologisch und psychodynamisch fundierte Methode imaginativer Psychotherapie. Sie wurde in den USA von Helen Bonny begründet und ist weltweit bekannt geworden. Sie wird von uns als spezifische Zusatzqualifikation für ausgebildete und erfahrene psychotherapeutisch tätige Therapeut*innen  angeboten. Die Inhalte der Weiterbildung werden auf den folgenden Seiten näher beschrieben.

Die Weiterbildung umfasst drei Phasen über 3 Jahre (228 Unterrichtseinheiten a 45 Minuten) plus Lehrtherapie, Supervision, Eigenstudien, klinische Arbeit.

Es können über die Deutsche Musiktherapeutische Geselschaft (DMtG e.V.) 228 Fortbildungspunkte gesammelt werden.

2. Der Zertifikatskurs „Musikimaginative Methoden“ (MiMe)

Der Einsatz Musikimaginativer Methoden (MiMe) ist eine  Alternative zum Einsatz der Bonny Methode, wenn TherapeutInnen in Kliniken mit psychisch oft schwer kranken Menschen arbeiten, für die die aufdeckende Arbeit mit der Bonny Methode  noch zu herausfordernd ist. Der Einsatz musikimaginativer Methoden kann auf die Arbeit mit der Bonny Methode vorbereiten und auch in der Arbeit mit Gruppen angewendet werden. MiMe unterstützen Hilfe von Musik Lernpozesse, um beispielsweise die Körperwahrnehmung und Achtsamkeit zu fördern, die Erlebnisfähigkeit erweitern, Kreativität und Fantasie anzuregen, Mentalisierungprozesse zu unterstützen und die emotionale Differenzierungs- und Regulierungsfähigkeit zu fördern.

Die Weiterbildung umfasst 4 Module über etwa 1,5 Jahre mit insgesamt 90 Seminarstunden. Die Weiterbildung wird vom IMIT und der Deutschen Musiktherapeutischen Gesellschaft e.V. (DMtG) zertifiziert. Es können für den MiMe Zertifikatskurs 120 Fortbildungspunkte gesammelt werden.

Weitere Informationen über die Weiterbildungsinhalte können unter info@frohne-hagemann.de angefragt werden.

Das IMIT ist Mitglied der Ständigen Ausbildungsleiterkonferenz der privatrechtlichen musiktherapeutischen Studiengänge, „SAMT“. Studierende der privatrechtlichen Studiengänge in der SAMT erfüllen die Anwartschaft zum „zertifizierten Musiktherapeuten“ der DMtG.

IMIT kooperiert auch mit Weiterbildungsinstituten für GIM, die Mitglied der European Association for Music and Imagery (EAMI) sind.

Eine Liste von GIM TherapeutInnen, TrainerInnen für Musikimaginative Methoden (MiMe) LehrtherapeutInnen und SupervisorInnen, die im IMIT ausgebildet wurden finden finden Sie auf dieser Website unter „GIM-Therapeutinnen“.

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