Aufbaukurs des Zertifikatskurses MiMe und Vertiefungskurs der Weiterbildung in Guided Imagery and Music

Der MiMe Aufbaukurs:


Die Teilnahme am Aufbaukurs setzt die erfolgreiche Teilnahme am Grundkurs Über die Zulassung entscheidet die Ausbildungsleitung.

Modul 1: Der Einsatz von Musik in musikimaginativen Methoden

Theoretische und praktische Inhalte sind z.B.  Musikanamnesen, Musikanalysen nach  musikalischen, psychologischen, therapeutischen und methodisch-didaktischen Aspekten erstellen; Einüben von Induktionen und sog. Talk- Overs zu bestimmten Themen und Musikstücken; MiMe  mit Bildern, Fotos, Symbolen, Metaphern, Narrativen; Selbst- und Eigenerfahrungen mit Musikstücken in der Dyade und in der Gruppe.

Modul 2: Musikimaginative Methoden im dyadischen- und im Gruppensetting

Inhalte sind z.B. MiMe im Gruppen- und im Einzelsetting, Guiding bei modifiziertem GIM;   musikimaginative Ansätze zum Umgang mit Stress, Angst, Schmerz, Umgang mit überwältigender Musik; Gruppenimaginationserfahrungen mit Musik und Imagination und kreative Möglichkeiten der Verarbeitung.

Modul 3: Musikimaginative Arbeit in den verschiedenen Berufsfeldern

Inhalte sind z. B. Supervision der indikationsgeleiteten Planung und Durchführung musikimaginativer dyadischer Sitzungen in klinischen,  psychosozialen Projekten der TeilnehmerInnen;  Einsatz musikimaginativer Methoden in der eigenen therapeutischen Arbeit; Präsentationen einer eigenen Musikanalyse und Einsatz dieses Musikstückes in einer gruppentherapeutischen und einer dyadischen Sitzung  (mit Videoaufnahme des Vorgesprächs, der Induktion oder des Talk-Overs, des Nachgesprächs (incl. Aufarbeitung des Resonanzbildes), Abschlusskolloquium.

Alle Module beinhalten

(1) die Vermittlung theoretisch-praktischer Kompetenzen
(2) Selbsterfahrung
(3) Selbststudium und Hausaufgaben
(4) supervidierte Praxis

Zertifizierung MiMe

Es sind folgende Nachweise zu bringen:

  • Erstellung eines Musikarchivs nach ausgewählten Kategorien
  • Analyse zweier Musikstücke aus verschiedenen Taxonomiekategorien
  • Schriftliche Induktionen und Talk – overs
  • mindestens 16 schriftlich vorbereitete und praktisch angeleitete MiMe-Sitzungen mit Klient*innen und klinischen Patient*innen und Patientengruppen, davon
    • 5 live (oder per Video/Email/Skype) supervidierte MiMe – Sitzungen
    • diese Sitzungen werden für die Weiterbildung in GIM angerechnet
  • mindestens 6 eigene Sitzungen mit MiMe
  • 3 eigene GIM Reisen bei vom IMIT anerkannten GIM- bzw. MiMe-Therapeut*innen
  • 16 gelesene Bücher oder Artikel
  • Beim Abschlussmodul:
    • Vorstellung der Analyse eines im Seminar noch nicht verwendeten Musikstückes für die klinische Arbeit mit einem Patienten oder einer Patientengruppe und Darstellung des musikimaginativen Einsatzes im klinischen Setting
    • Kolloquium

Das MiMe-Zertifikat berechtigt die AbsolventInnen,  mit musikimaginativen Methoden entweder im sozialen oder im klinischen Setting zu arbeiten. 

Die AbsolventInnen des Zertifikatskurses können, sofern sie ausgebildete Musik- und Psychotherapeutinnen mit mindestens 2-jähriger klinischer Erfahrung sind und zusätzliche Supervisionen sowie eigene GIM Reisen bei anerkannten GIM Therapeut*innen nachweisen können, die Weiterbildung im Hauptkurs GIM ab Modul 2 fortsetzen.

 

Vertiefungskurs in GIM (Level II der Bonny Methode) 

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Weiterbildungsgruppe des IMIT in der Schweiz

 

Nach erfolgreich absolviertem Grundkurs in GIM/MiMe können Teilnehmer*innen zwischen der Fortsetzung im

MiMe Aufbaukurs von 3 x 3 Tagen (oder 2x 4,5 Tagen) mit 84 Fortbildungspunkten wählen, der mit einem Zertifikat in MiMe beendet werden kann (insgesamt 120 Punkte) und berechtigt, MiMe  in die klinische Praxis zu integrieren

oder

der Fortsetzung im 6 tägigen Vertiefungskurs in  GIM (früher als Level II bezeichnet), der eine intensive Auseinandersetzung mit den verwendeten Musikstücken, ihrer Funktion, ihres Imaginationspotenzials für die erlebnis- und übungszentrierte klinische Arbeit mit Klienten beinhaltet (52 Fortbildungspunkte). Für die Integration von GIM und MiMe in die psychotherapeutische Praxis qualifiziert der  GIM Vertiefungskurs noch nicht, da das therapeutische Aufarbeiten psychodynamischen Materials hier noch nicht gelehrt wird.

 

 

 

 

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