die Oberstufe der GIM Weiterbildung

Die Oberstufe der Weiterbildung in GIM

In der Oberstufe der Weiterbildung findet die psychotherapeutische Qualifizierung der Studierenden  in der Bonny Methode statt.

Teilnahmevoraussetzungen:

Abgeschlossener Zertifikatskurs in MiMe  sowie Nachweis der für die Oberstufe  (Level III)  verlangten Voraussetzungen der Weiterbildungsstandards der European Association of Music and Imagery (EAMI).

Die Oberstufe der Weiterbildung in GIM mit weiteren 4 Modulen  nimmt wegen der zusätzlichen Anforderungen durch Lehrtherapie, Supervisionen und supervidierte eigene Praxis etwa 2 – 3 Jahre in Anspruch und bietet den angehenden GIM-Therapeutinnen die Möglichkeit, das Gelernte unter Supervision in die eigene therapeutische Arbeit zu integrieren.

Neben den Seminaren bzw. den Präsenzphasen werden 20 eigene GIM-Lehrtherapie sessions verlangt, ferner 85 geleitete und regelmäßig supervisorisch begleitete GIM-Sitzungen mit Patientinnen,  darunter auch 8 live-Supervisionen sowie schriftliche Hausarbeiten, Leseprogramm, Praktika sowie  telefonische Beratungen.

Graduierung

Die Weiterbildung schließt mit einer Graduierungsurkunde des IMIT ab, welches berechtigt, den Titel „EAMI registered GIM Therapist“ zu beantragen. Die Namen, Adressen und Tätigkeitsfelder  EAMI registrierter GIM-Therapeutinnen werden nach Wunsch im Mitgliederverzeichnis  der EAMI und auf der IMIT Homepage veröffentlicht.

Mit der Graduierung (nach Abschluss des Moduls 7 und Einreichen der Graduierungsanforderungen) sind die Absolventinnen befähigt und berechtigt, die Bonny Methode und ihre Modifikationen und Adaptationen im klinischen Setting anzuwenden.

Die Graduierung in GIM beinhaltet neben dem Abschlusskolloquium die Abgabe folgender schriftlicher Hausarbeiten:

  • Als GUIDE: Dokumentation über 85 protokollierte Sessions mit Klientinnen und Gruppen (nur Daten, Initialen, Alter und Geschlecht der KlientInnen, Musikprogramme bzw. Musikstücke sowie Länge der Sitzungen angeben).
  • Eine schriftlich dargestellte Fallstudie  über einen GIM-Prozess von 10-12 Sitzungen mit derselben  Klientin.
  • Als SUPERVISANDIN: Dokumentation über Supervisionen und Onsite Supervisionen (Daten, Namen der SupervisorInnen und Initialen, Geschlecht und Alter der KlientInnen, Musikprogramme)
  • nach jeder 5. Onsite-Supervision (insgesamt 3 Berichte) einen kurzen Bericht an die Ausbildungsleitung über den eigenen supervisorischen Lernprozess schicken.
  • Als TRAVELLER: Dokumentation über die eigenen Sitzungen als Traveller (Daten, Namen der Guides, gehörte Programme) sowie
  • ein Bericht von 2-3 Seiten über die persönliche Entwicklung durch die eigenen GIM Reisen  in Bezug auf den persönlichen und professionellen Erkenntnisgewinn )
  • MUSIKANALYSEN: Eine phänomenologische, eine heuristische Analyse eines Musikprogramms und eine kreative Musikanalyse
  • Erstellung eines eigenen Musikprogramms mit schriftlicher Begründung der Musikauswahl, Analyse der Musikstücke, Intention des Programms, Variationsmöglichkeiten und Erfahrungen in der Arbeit mit Klienten
  • LITERATUR: Berichte (Reports) über insgesamt 15 gelesene Artikel oder Bücher, die GIM oder GIM-relevante Themen behandeln
  • Abschlussprojekt: Es kann zwischen folgenden Möglichkeiten gewählt werden
    • Ein kleines Forschungsprojekt
    • Ein Aufsatz von 10 bis 20 Seiten über ein in den Modulen behandeltes oder zu vertiefendes Thema
    • Erstellung eines eigenen neuen Musikprogramms soweit noch nicht geschehen
    • Ein anderes GIM-relevantes kreatives Projekt
  • PRAXIS: Bericht über einen geleiteten GIM Workshop oder eine Einführung in GIM von          mindestens 3 Stunden in einem professionellen Kontext

 

Scroll To Top