GIM Hauptkurs

GIM Hauptkurs

Die psychotherapeutische Qualifizierung der Studierenden der Weiterbildung in GIM der Bonny Methode und der Weiterbildung der AbsolventInnen des MiMe-Zertifikatskurses findet im GIM Hauptkurs statt.

Teilnahmevoraussetzungen:

abgeschlossener Grundkurs (MiMe/GIM) und entweder Vertiefungskurs GIM oder MiMe Hauptkurs mit Zertifikat und Nachweis der für den GIM Hauptkurs verlangten Voraussetzungen gemäß den Trainingstandards der European Association of Music and Imagery.

Die Weiterbildung richtet sich an berufserfahrene Musiktherapeut*innen, ärztliche und nichtärztliche Psychotherapeut*innen, sowie an Heilpraktiker*innen für Psychotherapie mit Nachweis einer abgeschlossenen Weiterbildung in einem psychotherapeutischen Verfahren und mehrjähriger klinischer Erfahrung. Über die Aufnahme in den Hauptkurs GIM  wird von der Ausbildungsleitung entschieden.

Die Weiterbildung in GIM integriert im Hauptkurs die musikimaginativen Methoden. Beide Methoden dürfen jedoch erst nach Absolvierung des GIM Hauptkurses und der Zertifizierung als GIM- Therapeut*in angewendet werden.

 Themen der Module im GIM Hauptkurs

  1. GIM und Musikimagination in der  klinischen und psychosozialen Anwendung  (entfällt für Teil    nehmer*innen mit MiMe Zertifikat)
  2. GIM aus psychodynamischer Sicht;
  3. Supervision I
  4. Bewusstseins-  und Imaginationstheorien;
  5. Mythen und Archetypen, transpersonale und spirituelle Dimensionen von GIM;
  6. Supervision II
  7. Professionelle Praxis

 

Seminare im Hauptkurs GIM der Bonny Methode (mindestens 22,5 Seminartage und 180 Stunden)

Der GIM Hauptkurs mit 7 Modulen (ca 22,5 Tage) nimmt etwa 2 – 3 Jahre in Anspruch und bietet den angehenden GIM-Therapeut*innen die Möglichkeit, das Gelernte unter Supervision in die eigene therapeutische Arbeit zu integrieren. Für Teilnehmer*innen mit MiMe Zertifikat entfällt das 1. Modul der GIM Hauptkurses.

Neben den Seminaren  werden 20 eigene GIM-Lehrtherapiesessions verlangt, ferner 75-100 geleitete und supervisorisch begleitete GIM-Sitzungen mit Patient*innen,  darunter auch live-Supervisionen sowie schriftliche Hausarbeiten und Leseprogramm, ferner Praktika, Lehrtherapien, Supervisionen und Onsite-Supervisionen, telefonische Beratungen sowie schriftliche Hausaufgaben und Lesestoff. Ein zusätzliches fakultatives Musikmodul (3 Tage) kann für Teilnehmer*innen angeboten werden, die im Bereich der Musiklehre Lücken haben.

Je nach Bedarf können die beiden Supervisionsseminare mit den anschließenden Modulen zusammengelegt werden.

Die Weiterbildung schließt mit einem Zertifikat vom IMIT ab. Mit der Graduierung (nach Abschluss des Moduls 7 und Einreichen der Graduierungsanforderungen) sind die Absolventen befähigt und berechtigt, GIM und musikimaginative rezeptive Methoden im klinischen Setting anzuwenden und Mitglied und  „registered GIM Therapist“ der European Association for Music and Imagery sowie Mitglied und Fellow der Association of Music and Imagery (F AMI) zu werden. Die Namen, Adressen und Tätigkeitsfelder der Fellows werden im Mitgliederverzeichnis  der EAMI, der AMI und auf der IMIT Homepage veröffentlicht.

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